Peter Schütt
Leichlingen, 2.5.93
Predigt: 1.Mose 3;
1 Und die
Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes,
die
Gott, der HERR, gemacht hatte;
und sie sprach zu der Frau: Hat
Gott
wirklich gesagt: Von allen Bäumen des Gartens dürft
ihr
nicht essen 2 Da sagte die
Frau zur Schlange: Von den Früchten
der Bäume des Gartens essen wir; 3 aber von den Früchten
des
Baumes, der in der Mitte des
Gartens [steht], hat Gott gesagt:
Ihr
sollt nicht davon essen und sollt sie nicht berühren,
damit
ihr nicht sterbt! 4 Da sagte
die Schlange zur Frau: Keineswegs
werdet ihr sterben! 5 Sondern Gott weiß, daß an dem Tag, da
ihr
davon eßt, eure Augen
aufgetan werden und ihr sein werdet wie
Gott, erkennend Gutes und Böses. 6 Und die Frau sah, daß
der
Baum gut zur Speise und daß
er eine Lust für die Augen und
daß
der Baum begehrenswert war,
Einsicht zu geben; und sie nahm von
seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und
er
aß. 7 Da wurden ihrer
beider Augen aufgetan, und sie erkannten,
daß sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen
und
machten sich
Schurze.
8 Und sie hörten
die Stimme Gottes, des HERRN, der im
Garten wandelte bei der Kühle des Tages. Da versteckten sich
der
Mensch und seine Frau vor dem
Angesicht Gottes, des HERRN, mitten
zwischen den Bäumen des Gartens. 9 Und Gott, der HERR, rief
den
Menschen und sprach zu ihm: Wo
bist du ? 10 Da sagte er: Ich
hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, weil
ich
nackt bin, und ich versteckte
mich. 11 Und er sprach: Wer hat
dir
erzählt, daß du nackt bist? Hast du etwa von dem
Baum
gegessen, von dem ich dir
geboten habe, du solltest nicht davon
essen 12 Da sagte der Mensch: Die Frau, die du mir zur
Seite
gegeben hast, sie gab mir von
dem Baum, und ich aß. 13 Und
Gott, der HERR, sprach zur Frau: Was hast du da getan! Und
die
Frau sagte: Die Schlange hat mich
getäuscht, da aß ich. 14 Und
Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan
hast,
sollst du verflucht sein unter
allem Vieh und unter allen Tieren
des
Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub
sollst
du fressen alle Tage deines
Lebens! 15 Und ich werde
Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen
deinem
Samen und ihrem Samen; er wird
dir den Kopf zermalmen, und du, du
wirst ihm die Ferse zermalmen. 16 Zu der Frau sprach er:
Ich
werde sehr vermehren die
Mühsal deiner Schwangerschaft, mit
Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird
dein
Verlangen sein, er aber wird
über dich herrschen! 17 Und zu
Adam sprach er: Weil du auf die Stimme deiner Frau gehört
und
gegessen hast von dem Baum, von
dem ich dir geboten habe: Du
sollst
davon nicht essen! - so sei der Erdboden verflucht
um
deinetwillen: mit Mühsal
sollst du davon essen alle Tage deines
Lebens; 18 und Dornen und Disteln wird er dir sprossen
lassen,
und du wirst das Kraut des
Feldes essen! 19 Im Schweiße deines
Angesichts wirst du [dein] Brot essen, bis du zurückkehrst
zum
Erdboden, denn von ihm bist du
genommen. Denn Staub bist du, und
zum
Staub wirst du zurückkehren!
20 Und der Mensch gab seiner Frau den Namen Eva, denn
sie
wurde die Mutter aller
Lebenden.
21 Und Gott, der
HERR, machte Adam und seiner Frau
Leibröcke aus Fell und bekleidete sie.
22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch
ist
geworden wie einer von uns, zu
erkennen Gutes und Böses. Und nun,
daß er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch [noch] von
dem
Baum des Lebens nehme und esse
und ewig lebe! 23 Und Gott, der
HERR, schickte ihn aus dem Garten Eden hinaus, den Erdboden
zu
bebauen, von dem er genommen war.
24 Und er trieb den Menschen
aus und
ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim sich lagern
und
die Flamme des zuckenden
Schwertes, den Weg zum Baum des Lebens
zu bewachen.
0. 1.Mose 2,5-25; lesen
lassen;
0. Vorgeschichte kurz
beschreiben:
- Unterschied
zwischen erstem und zweitem
Schöpfungsbericht
kurz
beschreiben (Mensch erst am 6.Tag komplett; 1.Bericht
nur grobe Übersicht;
Tierbenennungen wurden weggelassen, usw.)
- weiteres;
I. Ein Gespräch
mit Folgen
V.1; - die Schlange war
listiger als alle anderen; Satan ist
grundsätzlich listiger als wir Menschen; (er benutzt hier
anscheinend eine wirkliche
Schlange als Medium;)
Wir wollen
nun Satans Taktik anhand diesem Gespräch nun etwas
kennenlernen.
"Hat Gott wirklich
gesagt: Von allen Bäumen des Gartens
dürft
ihr nicht
essen?"
Als erstes weckt er
Zweifel an dem, was Gott gesagt hat.
Das macht er immer. Gott läßt diese Zweifel manchmal zu,
damit man anhand der Bibel
immer wieder überprüft, was Gott
wirklich gesagt hat und sich nicht auf das verläßt, was
Menschen einem sagen. So kann
man Zweifel am besten
überwinden (z.B. wie die Gemeinde in Beröa; Apg.
17,10-12;).
Aber Satan weckt
nicht nur Zweifel, er will durch eine Lüge,
als Frage formuliert, Eva auf
eine falsche Denkschiene führen.
Beispiel: Wenn Eltern einem Kind etwas verbieten und man das
Kind dann fragt:"Deine Eltern
verbieten dir doch alles, oder?",
dann wird das Kind höchstwahrscheinlich antworten:"Alles
nicht, aber schon eine ganze
Menge." Und dann wird dem Kind
neben dem letzten Verbot auch noch Verbote einfallen, die
schon ein bißchen
zurückliegen. Bei so einer Fragestellung
kommt das Kind gar nicht
darauf, was die Eltern ihm alles in
letzter Zeit erlaubt haben.
Genauso macht Satan es auch und stellt damit Gott als überhart
dar, als einen, der alles
verbietet.
Eva fällt
teilweise darauf 'rein.
V.2.3; Evas
Antwort;
Sie korrigiert ihn
(V.2). Aber sie sagt etwas interessantes:
V.3a; Welcher Baum steht in der Mitte des
Gartens?
(vielleicht Auditorium
fragen)
In Kap.2,9; (vorlesen)
steht, daß der Baum des Lebens in der
Mitte steht und nicht den Baum der
Erkenntnis.
Sie rückt das
Verbotene also in die Mitte ihres
Blickfeldes,
genau wie das Kind
in unserem vorigem Beispiel.
Außerdem verschärft sie Gottes Gebot, indem sie sagt, sie
dürfe die Früchte am
Baum nicht berühren. Gott hat da nichts
von gesagt.
Vergleich mit großen
Geschwistern, die die Verbote der Eltern,
wie z.B. am Ofen herumdrehen, verschärfen, wie z.B. Ofen nicht
berühren; Pharisäer
bauten um die Gebote eigene Gesetze; usw.
Warum macht Eva das? Satan hat durch seine Frage Gott als
einen dargestellt, der alles
verbietet und deswegen stellt
sie das Verbotene in den Mittelpunkt und verschärft
Gottes
Gebot unbewußt
noch.
V.4; Satans
Lüge;
Satan lügt
(V.4;) und bezichtigt Gott damit indirekt einer
Lüge.
Satan wird ja auch
der Lügner von Anfang an genannt.
V.5; Satan setzt noch einen oben drauf:
Gott hat Erkenntnis, die er eifersüchtig für sich behalten
will;
er will den Menschen
niederhalten.
Dies ist
natürlich Unsinn, aber in Eva hat sich jetzt
fest-
gesetzt, daß Gott
ihr etwas vorenthalten will. Dahin will uns
Satan bringen, daß wir glauben, daß Gott uns etwas
vorenthalten
will, wenn er uns
etwas verbietet.
(Er ist
übrigens selbst damit gescheitert, so sein zu
wollen
wie
Gott.)
V.6; Und Eva glaubt, was Satan
sagt.
(V.6; vorlesen) Beachtet,
Satan hat es sehr raffiniert vorbe-
reitet:
1.Zweifel
säen;
2.Gott wird als
überhart dargestellt.
3.Gott wird als einer dargestellt, der mir etwas
vorenthält.
4.Dadurch
erscheinen einem verbotene Dinge als
besonders
begehrenswert.
Und zu diesen
Dingen kommen wir jetzt:
"gut
zur Speise": Man könnte meine Adam und Eva haben
nichts
zu Essen im Paradies
gekriegt. Aber in Kap.2,9; steht, daß
sie eine Riesenauswahl an Superbäumen hatten und damit
alle
ihre materiellen
Bedürfnisse gedeckt sind. Aber Satan
versucht
diese Bedürfnisse
umzulenken.
Beispiele: Das
Essen; in den letzten Jahren wurde es
immer
wohlschmeckender und immer
ungesünder. Durch das
übermäßige
Essen
von Süßigkeiten z.B. wird die Gesundheit
ruiniert
(Genußsucht;
viele Krankheiten kommen vom falschen
Essen).
Was gibt es für weitere
Grundbedürfnisse?
Das
Allerwichtigste ist, geliebt zu werden. Dieses
Bedürfnis
will und kann
Gott voll und ganz befriedigen. Doch Satan
hat
den Blick der Menschen von
Gott weggelenkt. Man schaut jetzt
auf andere Menschen, will von ihnen Anerkennung und
Liebe.
Dazu läßt man
sich viel einfallen, man will andere beeindruk-
ken. Bei Kindern ist so ein
Verhalten offensichtlich.
Erwachsene können es oft besser tarnen.
Oder man klammert sich an andere: Eltern, die ihre Kinder
nicht ziehen lassen wollen;
Freundschaften, wo der eine
eifersüchtig darauf aufpaßt, daß der andere nicht noch
weitere Freunde hat; alte
Leute, die beleidigt sind, wenn
ihre Kinder nicht jedes Wochenende zu Besuch
kommen;
Manche machen ihr ganzes
Leben von einem Menschen abhängig.
Selbstmorde aus Liebeskummer sprechen eine deutliche
Sprache.
"Ohne Theo hat mein
Leben keinen Sinn mehr." usw.
Verliebtsein und Liebeskummer ist etwas normales, aber
den
Lebenssinn seines kompletten
restlichen Lebens an einen
Menschen zu hängen ist satanisch.
Ein weiteres Grundbedürfnis ist, gebraucht zu werden. Man
drängt sich auf, redet
überall 'rein, weiß alles besser.
Aber Gott hat Aufgaben für jeden, aber der Satan redet
den
Menschen ein, ihr wißt
selbst besser, was zu tun ist. "Tue,
was du für richtig hälst. Gott wird schon nichts dagegen
haben."
Ein weiteres
Grundbedürfnis ist der Wunsch nach
Gemeinschaft.
Auch hier
bietet Gott sich selber an. In der Gemeinschaft
mit
Gott erhalten wir hier alle
Erfüllung. Und da Gott weiß,
daß
wir Menschen
unvollkommen sind, hat er die Gemeinde
geschaffen,
wo wir Menschen
finden, die mit uns zusammen in Gemeinschaft
mit Gott leben können. Satan will nun diese Gemeinschaft
mit
Gott in der Gemeinde
zerstören, indem er sagt, daß die
Gemeinde langweilig ist und
daß es draußen viel
interessanter
ist. Und dazu
nutzt er Schwächen der Gemeinde natürlich
aus.
In Cliquen außerhalb
der Gemeinde muß man sich oft
verbiegen
lassen, um die
Gemeinschaft zu behalten (Rauchen, usw.)
Oder aber Satan versucht die Gemeinschaft mit Gott durch die
Gemeinschaft mit den
Geschwistern zu ersetzen.
(erklären; etwas über Gemeindeaussteiger sagen,
weshalb
sie sich keine neue
Gemeinde suchen)
Zweisamkeit: Nur wenige wollen ehelos bleiben und deshalb
hat
Gott die gute Ordnung der
Ehe eingesetzt.
Satans
erfolgreichste Taktik gegen die Ehe war, daß
eheliche
Zärtlichkeiten aus
der Ehe herausgeholt wurden. Das fängt
beim Kuß an und endet bei schwerwiegender
Sexualität.
In den 70iger
Jahren galt es sogar als besonders
fortschrittlich,
wenn Kinder so
früh wie möglich miteinander ins Bett
gehen.
Die dadurch entstandene
Oberflächlichkeit hat viele Ehen
zerstört und eine orientierungslose Generation
danach
heranwachsen
lassen.
Ferner hat er Liebe und
Sexualität in das Zentrum des
menschlichen Denkens gerückt. Es gibt kaum eine
Zehnjährige,
die nicht
schon einen Freund haben möchte. In jedem Film
muß
mindestens eine
Bettszene, sonst verkauft er sich nicht,
usw.
Auch bei jungen Christen
nimmt das Thema einen sehr großen
Raum ein. Seminare zu diesem Thema sind immer gut
besucht.
Viele beten da jeden
Tag dafür, nicht aber für die
ewige
Errettung ihrer
ungläubigen Freunde und Verwandte.
Viele lassen sich daher auch mit ungläubigen Partnern
ein.
Das Thema "Zweisamkeit" ist
zwar wichtig, aber nicht soo
wichtig, doch der Satan hat es zum Thema Nr.1 gemacht
und
besonders Gottes Verbote
dazu in unser Blickfeld gerückt.
Also Satan versucht unsere
Grundbedürfnisse, wie Liebe,
Gebraucht-werden, Gemeinschaft, Zweisamkeit von
Gottes
Ordnungen weg zu
lenken.
Als zweites hier im Text ist
von "Lust für die Augen" die
Rede. Allerdings waren das die anderen Bäume,
Kap.2,9;,
auch. Satan hat hier
also nichts wirklich Tolles zu bieten,
aber Eva schaut hier wie das Kaninchen auf die
Schlange.
Eine wichtige Taktik
Satans heute ist der Wohlstand.
Reichtum und Luxusgüter verlocken einen dazu, zu
glauben,
daß das Leben
lebenswerter ist, wenn man diese Dingen eben
alle hat. Die Stereoanlage muß noch teurer sein, die
Einrichtung noch exclusiver,
das Auto noch größer, die
Kleidung noch trendgemäßer, die Telespielcasette noch
neuer,
usw. (Erwartungen an
diese Dinge sind hier das Problem.)
Die "Lust für die Augen" kann auch zum Diebstahl
verführen,
z.B. in
Jos.7,21; (vorlesen). Satan versucht zu
erreichen,
daß die Lust
stärker als die Hemmschwelle wird. Achan
wurde
erwischt und verurteilt;
er hatte nichts von dem, was er
gestohlen hatte. Genauso haben auch wir nicht wirklich
etwas
von dem, wozu Satan uns
verführt hat. Auch dies befriedigt nur
kurze Zeit.
Die dritte
Verlockung ist, daß der Baum "begehrenswert
war,
Einsicht zu geben". Der
Mensch ist neugierig, er möchte
wissen und erkennen. Satan nutzt auch dieses
Bedürfnis
geschickt
für seine Zwecke. Eigentlich hätte der Mensch
nur
Gott fragen brauchen, da
Gott alles weiß, aber Satan
vermittelt dem Menschen seinen eigenen Weg. Genauso
versucht
der Mensch heute
über Wahrsagerei, Horrorskope, aber auch
durch Forschung ohne Gott,
welche zu falschen Ergebnissen
führt, Erkenntnisse zu gewinnen.
Auch Gott läßt den Menschen forschen, aber er führt ihn
zu
den richtigen Ergebnissen,
wenn der Mensch mit Gott forscht.
II. Direkte Folgen des Gesprächs
V.6b; Eva nimmt und ißt und gibt ihrem
Mann.
Sie verführt ihren
Mann zur Sünde. So etwas passiert sehr
oft:
Wenn man sündigt,
verführt man andere dadurch sehr oft
auch
zur
Sünde.
Der Verführte
ist freilich genauso schuldig, er hätte sich
ja
nicht zu verführen
lassen brauchen. In der ganzen Bibel wird
Adam als Schuldiger bezeichnet, nicht als armer
Irregeführter.
V.7; Beide sehen sich auf einmal
nackt.
Ohne Gott ist man ein
Niemand, völlig nackt und arm.
Sie versuchen sich selber herzurichten, mit
Feigenblättern.
So ist
heute auch, man putzt sich heraus, um jemand zu
sein.
Die heile Fassade
muß das Chaos hinter den Kulissen
verbergen.
Aber es schützt
nicht wirklich; irgendwann kommt das Chaos,
der Dreck von hinten zum Vorschein, dann bricht alles
zusammen.
V.8; Sie verstecken sich vor
Gott.
Satan hat sein Ziel
erreicht. Der Mensch ist von Gott
getrennt. All seine Taktik wollte nur dieses Ziel
erreichen
und genauso ist es
heute. Dafür tut er alles; er nimmt in
Kauf, daß man nicht an ihn glaubt, daß man ihn nicht
ernst
nimmt, daß man ihn
über- oder unterschätzt, egal;
Hauptsache
er kriegt dich von
Gott getrennt.
Gott läuft
im Garten umher, er sucht die Gemeinschaft zu
den
Menschen, damals wie
heute.
III. Was sagt Gott
dazu?
V.9-11; "Wo bist
du?"
Gott weiß doch alles,
warum ruft er? Adam und Eva haben das
Schlimmste getan, was man tun konnte. Sie haben alle damals
möglichen Sünden
getan. Würden wir noch mit jemandem
sprechen,
der alle heute
möglichen Sünden getan hat?
Und trotzdem spricht Gott Adam und Eva an. Er nimmt sie
so
ernst, daß er erst sie
selbst hören will, bevor er urteilt.
Tja, wenn wir das doch auch öfters
täten.
V.12.13; Wer ist
Schuld?
Vorlesen; eigentlich
reicht es, diese Verse vorzulesen.
Die Menschen reichen die Schuld einfach
weiter.
Gott fragt beide: "Was
hast du getan?" Adam gibt die Schuld
seiner Frau und Gott ("Die Frau, die du mir gegeben
hast").
Eva ist nicht ganz so
unverschämt, sie beschuldigt nur die
Schlange. Sie hätte auch zu Gott sagen können: Du bist
Schuld, denn du hast mich
geschaffen.
Wie gehen wir mit
Schuld um, wenn der Satan uns verführt
hat?
Reichen wir sie weiter,
geben wir sie an Gott zurück, oder
bekennen wir sie ehrlich?
Wenn
wir auf uns selbst schauen, merken wir sicherlich,
daß,
wenn uns einer auf
Schuld aufmerksam macht, uns zuerst immer
die Mitschuld anderer einfällt und nicht unsere eigene
Schuld.
So soll es nicht
sein.
V.14.15; Die Schlange wird nicht
gefragt.
"Staub fressen" ist der
Hinweis darauf, daß Satan den Rest
seiner Zeit bis zum Gericht über ihn auf der Erde
verbringen
muß.
In V.15b; ist ein
Hinweis auf Jesus gegeben. (kurz
erläutern;
Nagel durch die
Füße; Kopf zertreten vielleicht Macht
nehmen)
V.16-19; Gottes Prophezeiungen
für die Menschen
Ich will
hier aus Zeitgründen nicht auf Einzelheiten
eingehen.
Gerade zum Thema Ehe
müßte man hier einiges
erläutern.
Es kommt als
Ergebnis Mühsal und Tod für die Menschen
heraus.
Vergleicht das jetzt einmal mit
dem, was Satan versprochen hat:
Sein wie Gott Verlust der
Unsterblichkeit
Erkenntnis
Begrenztheit durch Trennung von Gott
Die gute Speise und die Lust der Augen wird mit Mühsal
ersetzt.
Sie sind zuletzt die
Betrogenen.
IV. Das Ende vom
Lied
V.20; Adam nennt seine Frau Eva,
das bedeutet Leben.
Adams Name,
Mensch, kam von seinem Sein her. Er ist
Mensch,
also heißt er
Mensch. Evas Name kommt nun von ihrer
Aufgabe
als Mutter her. (Im
Paradies Bezeichnung nach Sein,
außerhalb nach Aufgaben).
V.21; Gott bedeckt die
Menschen.
Durch die Sünde
kam der Tod in die Welt. Tiere müssen
sterben,
um die Menschen zu
bedecken. Dafür muß Blut vergossen
werden.
Jesus starb für
uns, damit wir nicht mehr nackt vor der Gott
darstehen. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr mit
selbstgemachten
Feigenblattfassaden vor anderen zu
verstecken.
V.22-24; Gott vertreibt den Menschen
aus dem Paradies.
Wenn der
Mensch noch vom Baum des Lebens gegessen
hätte,
hätte er ewig
in Sünde weiterleben müssen, ohne Chance
auf
Änderung. Deshalb
sterben wir und können nach unserem Tod
zum ewigen Leben ohne Sünde in Christus
auferstehen.
V.Zusammenfassung
Wißt ihr
noch alles, oder war das zuviel?
Satans Taktik: Zweifel; Gott als überhart, als einer der
mir
etwas
vorenthalten will; dadurch erscheinen
die verbotenen Dinge begehrenswert.
eigene Sünde verführt andere mit;
Gott sucht den Menschen und nimmt ihn ernst, will
hören,
was er
sagt;
Menschen reichen ihre
Schuld oft einfach weiter;
am
Ende sind die Menschen, die auf Satan hören, die
Betrogenen, aber die, die auf
Gott hören, die Belohnten!
AMEN